Herr Prof. Dr. Dr. Peter Erath


Herr Prof. Dr. Dr. Peter Erath hat seit 1988 eine Professur für Pädagogik und Sozialarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt inne. Aufgrund seiner didaktischen und fachlichen Kompetenz erhielt Herr Prof. Erath Lehraufträge in Finnland und Tschechien sowie Mitgliedschaften in diversen wissenschaftlichen Institutionen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der Sozialarbeitswissenschaft und den Bildungsprozessen in Kindheit und Jugend.

Herr Prof. Erath kooperierte bereits in den Jahren 1989 bis 1994 mit der bürgerhilfe ingolstadt, als dieser mit Frau Miedel, Frau Greil und Frau Engler im Rahmen des Modellprojekts „kinderHaus Sebastianstraße" zusammenarbeitete, um „die bayrische Kindergartenlandschaft nachhaltig zu verändern". Dies manifestierte sich v.a. in der Altersmischung, die Herr Prof. Erath wissenschaftlich begleitete und zu damaligen Zeiten ein Novum darstellte. Die positiven Erfahrungen haben auch das Konzept der bürgerhilfe ingolstadt geprägt.




 

Herr Prof. Dr. Dr. Erath

Neues Projekt von und mit Herrn Prof. Dr. Dr. Peter Erath


Wir freuen uns, dass wir erneut mit Herrn Prof. Dr. Dr. Peter Erath von der KU Eichstätt, der auf dem Gebiet der Bildungsforschung internationales Ansehen genießt, zusammenarbeiten dürfen.
Bereits in den Jahren 1989 bis 1994 kooperierten Herr Prof. Dr. Dr. Erath und die bürgerhilfe ingolstadt erfolgreich und etablierten die Altersmischung von 0-6 Jahren in unseren Kindertageseinrichtungen.
Nun hat der Pädagoge ein innovatives Lernmodell entwickelt, an dem folgende Einrichtungen der bürgerhilfe ingolstadt KiTa GmbH teilnehmen: kinderQuelle, kinderTraum, kinderInsel, kinderKiste, kinderVilla, kinderHaus, kinderHort und kinderWelt.

Wie lernen Kinder am besten? Diese Frage ist aus aktuellen Bildungsdebatten nicht mehr wegzudenken und hat zu einer neuen fachlichen Auseinandersetzung über die Möglichkeiten und Grenzen einer „Pädagogik vom Kinde aus" geführt. Dabei wird kontrovers diskutiert, ob die selbständige, freie Entfaltung der Kinder im Kita-Alltag oder ein breites Bildungsangebot der ideale Weg sind.

Das Projekt fordert eine stärkere „Strukturierung des Lernens", wobei diese auf ihre praktische Umsetzung hin erprobt wird:
Zuerst wird ein Thema mit den Kindern aus verschiedenen Bereichen wie Technik, Religion o.ä. ausgewählt, mit dem sich die Gruppe im laufenden Kindergarten- bzw. Schuljahr beschäftigt. Danach wird in Form von Lernmodulen das Thema konkretisiert, also z.B. ob praktische Erfahrungen gemacht oder interessante Fakten vermittelt werden sollen. Die einzelnen Lehreinheiten werden in den Alltag eingebaut und finden unter gemeinsamer Diskussion und Reflexion statt.

Die pädagogischen Ziele sind dabei, den Mittelweg zwischen Unter- und Überforderung sowie sozialer und intellektueller Bildung zu gehen und Interessen, Kompetenzen und die aktive Teilnahme der Kinder zu fördern.

Das Modellprojekt dauert zwei Jahre und richtet sich vorerst an die Vor- und Grundschulkindern der jeweiligen Einrichtungen. Das Projekt strebt einen Einzug in den pädagogischen Alltag von Bildungsstätten an.

Ein Austausch unter den verschiedenen teilnehmenden Einrichtungen aus Ingolstadt und der Umgebung trägt zur steten Weiterentwicklung der Lernmodule bei.